18.06.2012 - Syrien: Hilfe für die Opfer der Gewalt
Quelle: DRK - www.drk.de
Tod, Leid, Hunger und Armut: Die humanitäre Situation in Syrien verschlechtert sich weiterhin dramatisch, denn die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Gegnern halten an. Trotz schwieriger Sicherheitslage sind das Internationale Rote Kreuz und der Syrische Rote Halbmond unermüdlich im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen.
So können Sie helfen
Transportmittel für Syrien
Am 15. Juni 2012 starten nun drei Lastwagen vom DRK-Logistikzentrum in Berlin-Schönefeld aus. Sie sollen nach Syrien gebracht werden, um dort künftig für den Transport der dort bereits vorhandenen Hilfsgüter eingesetzt zu werden.
Zunächst fahren sechs DRK-Delegierte die LKW ans Mittelmeer, um sie von dort per Frachtschiff in den Libanon überführen zu lassen. In der libanesischen Hauptstadt Beirut übernehmen schließlich Mitarbeiter des Syrischen Roten Halbmondes die Fahrzeuge und bringen sie über die Grenze nach Syrien.
Verfolgen Sie den Transport der LKW für Syrien in der interaktiven Karte mit. Beim Klick auf die Rotkreuz-Zeichen erhalten Sie mehr Informationen. Mit einem Doppelklick zoomen Sie sich näher an einen Ort heran. Die Karte finden Sie unter
http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/syrien-fluechtlingshilfe.html
Neben den LKW werden Ambulanzfahrzeuge in den Libanon gebracht. Das DRK stellt außerdem Gabelstapler und andere Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung und wird dabei vom Auswärtige Amt mit 650.000 Euro unterstützt.
Hilfslieferungen für die Menschen in Syrien
In der ersten Jahreshälfte organisierte das DRK Hilfslieferungen nach Syrien, in deren Zuge 5.000 Familien mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken und Küchenausrüstung versorgt wurden. Zudem wurde der erfahrene DRK-Delegierte Jean-Marie Falzone nach Syrien entsandt, um sicherzustellen, dass die Hilfe aus Deutschland über den Syrischen Roten Halbmond bei den betroffenen Menschen ankommt.
Interview mit Info-Delegierten zur aktuellen Lage
Am 28. Mai schilderte Jean-Marie Falzone, DRK-Delegierter für Syrien, seine persönlichen Eindrücke zur Lage in Homs beim Hessischen Rundfunk. Hören Sie hier das Interview:
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Fotos: Ibrahim Malla/SARC/ICRC


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